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28 Buchhaltungsprogramme für Schweizer Betriebe im Vergleich (2026)

Welche Buchhaltungssoftware passt zu Ihrem Schweizer KMU? Der grosse Schweizer Vergleich mit 28 Buchhaltungsprogrammen — mit aktuellen Preisen, Stärken und Grenzen.

Das Wichtigste in Kürze

  1. Alle 28 Lösungen rechnen die Mehrwertsteuer nach schweizerischem Recht ab, erzeugen QR-Rechnungen und lesen Bankauszüge ein. Diese drei Punkte trennen nichts — sie sind der Eintrittspreis für den Markt.
  2. Getrennt wird beim Lohn: 13 der 28 Lösungen rechnen Löhne vollständig mit den elektronischen Meldungen ab, 6 nur eingeschränkt, 9 gar nicht. Kein anderes Kriterium kürzt die Liste so schnell.
  3. Beim Preis: 12 Anbieter nennen einen Einstiegspreis öffentlich, der mittlere liegt bei CHF 25.– im Monat, der höchste publizierte bei CHF 65.– — exklusive Mehrwertsteuer, Stand Juli 2026. Bei 16 Lösungen beginnt der Preis mit einem Telefonat.
  4. 7 Lösungen haben eine dauerhaft kostenlose Stufe. Begrenzt ist sie fast immer durch die Menge — Belege, Mandanten, Benutzer — und nicht durch fehlende Funktionen.
  5. Beim Betrieb: 21 Lösungen laufen im Browser, 12 ausschliesslich dort, 16 lassen sich auf dem eigenen Rechner installieren. 24 der 28 Anbieter haben ihren Sitz in der Schweiz.
  6. Diese Übersicht enthält keine Rangfolge und keine Gesamtnote. Die Tabelle ist alphabetisch geordnet, und wer die Gewichtung setzt, bestimmt den Sieger.
Lieber gleich selbst filtern? Alle 28 Lösungen mit 19 Kriterien in einer Tabelle Nach Profil und Funktionen filtern, Budget setzen, Spalten nebeneinander lesen. Dieser Beitrag ordnet ein — die Tabelle ist das Werkzeug. Zur Vergleichstabelle

Wo alle 28 Lösungen gleich sind

Drei Dinge kann jede Lösung in dieser Übersicht: die Mehrwertsteuer nach schweizerischem Recht abrechnen, QR-Rechnungen erzeugen und Bankauszüge im camt-Format einlesen. Alle 28, ohne Ausnahme. Ein Merkmal, das alle erfüllen, ist kein Auswahlkriterium — es ist die Bedingung, unter der ein Programm in der Schweiz überhaupt verkäuflich ist.

Das ist der Grund, warum eine Auswahl nach Funktionsliste so lange dauert: die Listen der Anbieter beginnen fast alle mit denselben drei Punkten. Auseinander gehen die Antworten weiter unten — beim Lohn, beim Betrieb, bei den Währungen und bei der Frage, wohin die Zahlen danach gehen.

Wie stark der Lohn die Liste kürzt

Die erhobene Lohnfähigkeit der 28 Lösungen. Kein anderes Kriterium teilt die Liste so deutlich — und keines wird im Datenblatt so gleichlautend beschrieben.

vollständig, mit elektronischen Meldungen
13
eingeschränkt, Meldungen von Hand
6
nicht vorhanden
9
Lohnfähigkeit der 28 Lösungen, Stand Juli 2026. «Eingeschränkt» heisst in der Praxis fast immer: eine Abrechnung lässt sich drucken, die Meldungen bleiben Handarbeit.

Fünf Kriterien in der Reihenfolge, in der sie die Liste kürzen

Jedes dieser fünf Kriterien lässt sich mit Ja oder Nein beantworten, bevor Sie eine einzige Offerte einholen. Die Reihenfolge ist nach Wirkung geordnet: das erste Kriterium streicht am meisten, das fünfte am wenigsten — aber das fünfte ist das teuerste, wenn es fehlt.

  1. Löhne: ja oder nein

    Haben Sie Angestellte, brauchen Sie die elektronischen Meldungen an AHV, ALV, Unfallversicherung, Pensionskasse und Quellensteuer. 13 der 28 Lösungen können das vollständig. Haben Sie keine Angestellten, streichen Sie das Kriterium ganz — und die 9 Lösungen, die sonst durchgefallen wären, stehen Ihnen wieder offen.

  2. Zugriff: Browser oder eigener Rechner

    Sollen mehrere Personen von verschiedenen Orten buchen, ist die Cloud die kürzere Antwort: 21 der 28 Lösungen laufen im Browser, 12 ausschliesslich dort. Arbeiten Sie an einem Ort und wollen die Daten im Haus behalten, kommen 16 Lösungen mit lokaler Installation in Frage; ohne Verbindung arbeiten können 16.

  3. Anschlüsse: Währungen und Schnittstellen

    Fakturieren oder einkaufen Sie in Euro, brauchen Sie mehrere Währungen — 21 der 28 Lösungen führen sie, 7 nicht. Soll ein Kassensystem, ein Onlineshop oder eine Zeiterfassung Zahlen liefern, statt sie jemand abzutippen, brauchen Sie eine offene Schnittstelle: die bieten 22.

  4. Preis und Preisauskunft

    Erst jetzt der Preis, und zwar in zwei Teilen. 12 Anbieter nennen einen Einstiegspreis öffentlich, in der Mitte CHF 25.– im Monat. Bei den übrigen 16 beginnt der Preis mit einem Telefonat: 9 verkaufen nur über Vertriebspartner, 3 nennen Preise nur auf Anfrage, 2 nur im eigenen Rechner. Rechnen Sie diese Zeit in Ihren Zeitplan ein.

  5. Ausstieg: Datenexport und Aufbewahrung

    Das Kriterium, das in keiner Offerte steht. Nach Artikel 958f des Obligationenrechts müssen Sie Geschäftsbücher und Buchungsbelege zehn Jahre aufbewahren; ein Abo kündigen Sie in einem Monat. Fragen Sie vor dem Abschluss, in welchem Format Sie Buchungen, Belege und Kontenplan wieder herausbekommen — und probieren Sie den Export im Testzugang aus, nicht nach der Kündigung.

Was Sie budgetieren müssen

Die 12 publizierten Einstiegspreise, nach Bändern. Die Bänder sind fest und nicht aus diesen Daten gerechnet — nur so lässt sich die Kategorie mit einer anderen vergleichen.

kostenlos (Einstieg bei 0)
5
unter CHF 30
3
CHF 30 bis 59
2
CHF 60 und mehr
2
Verteilung der 12 publizierten Einstiegspreise auf 28 Lösungen, in Franken je Monat, exklusive Mehrwertsteuer, Stand Juli 2026. Die 16 Lösungen ohne publizierten Preis sind nicht enthalten — sie sind keine Null, sondern eine Anfrage.

Alle 28 Lösungen, eine je Zeile

Die vollständige Übersicht, alphabetisch geordnet und ausdrücklich keine Rangfolge. Wo kein Preis steht, sagt die Zelle, woran es liegt — «nur über Partner», «nur auf Anfrage», «nur im Rechner». Das ist keine Lücke in dieser Erhebung, sondern eine erhobene Aussage über den Hersteller.

Alle 28 erhobenen Buchhaltungslösungen für Schweizer Betriebe, alphabetisch geordnet. Listenpreis je Monat in Franken, exklusive Mehrwertsteuer, Stand Juli 2026.
LösungListenpreisPreismodellGratis-VersionBetriebsartLohn (Swissdec)
Abacusnur über Partnerüber PartnerCloud + Desktop/Server
Accountonur über Partnerüber PartnerCloud
AtlantoCHF 45–55 im MonatAboCloudeingeschränkt
Banana Buchhaltung PlusCHF 0–15 im MonatAbo oder LizenzDesktop/Server + Cloudeingeschränkt
bexioCHF 35–119 im MonatAboCloud
blue officenur über PartnerAbo oder LizenzDesktop/Server + Cloud
CashCtrlnur im RechnerAboCloudeingeschränkt
ClubDeskCHF 0–41 im MonatAboCloud
Comaticnur auf AnfrageAbo oder LizenzCloud + Desktop/Servereingeschränkt
Crésusnur im RechnerAbo oder LizenzDesktop/Server + gehostet
Dynamics 365 Business CentralCHF 65–89 im MonatAboCloud + Desktop/Servereingeschränkt
Infoniqa ONE 50nur über PartnerAbo oder LizenzDesktop/Server + gehostet
KLARAab CHF 26 im MonatAboCloud
Magic HeidiCHF 0–39 im MonatAboCloud
MilkeeCHF 25–50 im MonatAboCloud
myfactorynur über Partnerüber PartnerCloud
Odookeine FrankenpreiseAboCloud + Desktop/Servereingeschränkt
Opacc ERPnur auf AnfrageAbo oder LizenzCloud + Desktop/Server
pebenur auf AnfrageAbo oder LizenzCloud + Desktop/Server
PfeffersackCHF 5–7 im MonatAboCloud
PROFFIX Px5nur über Partnerüber PartnerDesktop/Server + gehostet
SAP Business Onenur über Partnerüber PartnerCloud + Desktop/Server
SelectLinenur über Partnerüber PartnerDesktop/Server + gehostet
shakehands Kontornur KaufpreisLizenzDesktop/Server
smallinvoiceCHF 0–45 im MonatAboCloud
Swiss21CHF 0–49 im MonatAboCloud
Topalnur über Partnerüber PartnerDesktop/Server + gehostet
WinBIZCHF 64 im MonatAbo oder LizenzDesktop/Server + gehostet
Alle 19 erhobenen Kriterien je Lösung in der Vergleichstabelle

Welche Lösungen für welchen Fall in Frage kommen

Dieselben 28 Lösungen, nach den Merkmalen gruppiert, die die Auswahl tatsächlich entscheiden. Eine Lösung kann in mehreren Gruppen stehen — die Gruppen sind Kriterien und keine Schubladen.

Für Einzelfirmen und Kleinbetriebe 19

Erhobene Passung mindestens 2 von 3 für eine Einzelfirma oder einen Kleinbetrieb. Diese Gruppe folgt der Passung und nicht dem Preis: von den 16 Lösungen ohne publizierten Preis stehen neun hier — darunter zwei mit dauerhaft kostenloser Stufe. «Nennt keinen Preis» heisst nicht «nichts für kleine Betriebe».

Accounto, Atlanto, Banana Buchhaltung Plus, bexio, blue office, CashCtrl, Comatic, Crésus, Infoniqa ONE 50, KLARA, Magic Heidi, Milkee, Odoo, pebe, Pfeffersack, shakehands Kontor, smallinvoice, Swiss21, WinBIZ

Mit vollständiger Lohnbuchhaltung 13

Rechnet Löhne ab und bedient die elektronischen Meldungen. Für jeden Betrieb mit Angestellten die erste Gruppe, in der zu suchen ist.

Abacus, Accounto, bexio, Crésus, Infoniqa ONE 50, KLARA, myfactory, pebe, PROFFIX Px5, SelectLine, Swiss21, Topal, WinBIZ

Ohne Lohnbuchhaltung 9

Fällt für Betriebe mit Angestellten weg — und ist für Einzelfirmen ohne Personal genau die Gruppe mit den schlanksten Lösungen.

blue office, ClubDesk, Magic Heidi, Milkee, Opacc ERP, Pfeffersack, SAP Business One, shakehands Kontor, smallinvoice

Mit dauerhaft kostenloser Stufe 7

Begrenzt in der Regel durch Belegzahl, Mandanten oder Benutzer, nicht durch fehlende Funktionen.

Banana Buchhaltung Plus, CashCtrl, ClubDesk, Magic Heidi, Odoo, smallinvoice, Swiss21

Ausschliesslich im Browser 12

Keine lokale Installation. Für verteilte Teams die kürzeste Antwort, für Betriebe mit Wunsch nach Daten im Haus die falsche.

Accounto, Atlanto, bexio, CashCtrl, ClubDesk, KLARA, Magic Heidi, Milkee, myfactory, Pfeffersack, smallinvoice, Swiss21

Auf dem eigenen Rechner installierbar 16

Läuft im eigenen Haus, oft zusätzlich zur Cloud-Variante des gleichen Anbieters.

Abacus, Banana Buchhaltung Plus, blue office, Comatic, Crésus, Dynamics 365 Business Central, Infoniqa ONE 50, Odoo, Opacc ERP, pebe, PROFFIX Px5, SAP Business One, SelectLine, shakehands Kontor, Topal, WinBIZ

Ohne publizierten Preis 16

Hier beginnt der Vergleich mit einer Anfrage. Das ist kein Ausschlussgrund, aber ein Zeitfaktor, den man vor der Auswahlliste kennen sollte.

Abacus, Accounto, blue office, CashCtrl, Comatic, Crésus, Infoniqa ONE 50, myfactory, Odoo, Opacc ERP, pebe, PROFFIX Px5, SAP Business One, SelectLine, shakehands Kontor, Topal

Die 28 Lösungen im Einzelnen

Jede Lösung mit ihrer Einordnung, ihrem Preis und ihren Grenzen, alphabetisch geordnet. Preise und Merkmale sind erhobene Werte mit Prüfdatum; Stärken und Grenzen sind unsere Einschätzung aus Herstellerdokumentation und Testzugängen. Sie stehen wörtlich so auch auf der jeweiligen Produktseite — zwei Beurteilungen desselben Programms würden auseinanderlaufen, sobald jemand nur eine davon nachführt.

Abacus

ERP-Schwergewicht, stärkster Lohn

Das Schwergewicht: Schweizer ERP mit der stärksten Lohn- und HR-Abdeckung im Land – dafür immer mit Partner und Projektbudget.

Preis
Abacus veröffentlicht keine Preise. Angebot über Vertriebspartner, abhängig von Modulen, Nutzerzahl und Einführungsprojekt. — Stand August 2026
Für wen
Wachsende KMU ab rund 20 Mitarbeitern, Betriebe mit komplexem Lohn (Stundenlöhne, GAV, Baubranche) und Treuhandbüros.
Anbieter
Abacus Research AG
Sitz
Wittenbach SG
Betriebsart
Cloud · Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Lohn und HR faktisch Referenz in der Schweiz (GAV, Swissdec, Zeitwirtschaft)
  • Skaliert vom KMU bis in den gehobenen Mittelstand
  • Branchenlösungen (Bau, Treuhand, Gesundheit, öffentliche Hand)
  • Sehr hohe Konformität mit CH-Recht und Revisionsanforderungen

Grenzen

  • Keine Selbstbedienung: Einführung, Schulung und Betreuung über Partner
  • Preise intransparent, Gesamtkosten erst nach Offerte klar
  • Für Einzelfirmen und Vereine deutlich überdimensioniert

Alle erhobenen Angaben zu Abacus

Accounto

Automatisiert, über das Treuhandbüro

Automatisierungsplattform für Treuhänder: Belege werden maschinell verbucht, das KMU liefert nur zu und schaut mit.

Preis
Bezug in der Regel über das Treuhandbüro; Preis dort verhandelt — Stand August 2026
Für wen
KMU, deren Treuhandbüro auf Accounto setzt – sowie Treuhänder, die Routinearbeit automatisieren wollen.
Anbieter
Accounto AG
Sitz
Zürich
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Hoher Automatisierungsgrad bei der Belegverarbeitung
  • Klare Aufgabenteilung KMU und Treuhand
  • Laufend aktuelle Zahlen statt Jahresendarbeit
  • Auf CH-Anforderungen zugeschnitten

Grenzen

  • Für Endkunden nicht frei erhältlich
  • Reine Finanzbuchhaltung – kein Auftrag, kein Lager
  • Abhängigkeit von der Wahl des Treuhandbüros

Alle erhobenen Angaben zu Accounto

Atlanto

Modularer Cloud-Baukasten

Schweizer Cloud-Baukasten aus St. Gallen: Fakturierung und Buchhaltung als Kern, Zeiterfassung und Kontaktverwaltung einzeln zubuchbar.

Preis
Sales and Accounting CHF 44.90/Mt. · Time Management CHF 10.–/Mt. · Contact Manager CHF 0.–; 30 Tage Test — Stand August 2026
Für wen
Kleinbetriebe mit ersten Angestellten, die Buchhaltung, Zeiterfassung und Kundenverwaltung in einem Konto führen wollen.
Anbieter
Atlanto AG
Sitz
St. Gallen
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
eingeschränkt, Meldungen von Hand

Stärken

  • Klare Modulpreise – man zahlt nur die genutzten Bereiche
  • Kontaktverwaltung mit Verkaufstrichter kostenlos enthalten
  • Zeiterfassung und Absenzen direkt an die Fakturierung angebunden
  • App-Market für Erweiterungen, Schweizer Hosting

Grenzen

  • Lohnteil ohne Swissdec-Zertifizierung – Meldung nicht elektronisch
  • Kein Lagermodul, keine Mehrwährung
  • Kern-Modul ist Pflicht: unter CHF 45.– startet nichts

Alle erhobenen Angaben zu Atlanto

Banana Buchhaltung Plus

Günstig, offline, Vereins-Standard

Buchhaltung im Tabellen-Prinzip: extrem günstig, offline lauffähig und die Standardlösung für Vereine und Kleinstfirmen.

Preis
ab ca. CHF 149.–/Jahr (Advanced), entspricht rund CHF 13.–/Mt.; Gratis-Version mit Zeilenlimit — Stand August 2026
Für wen
Vereine, Stiftungen, Einzelfirmen, Nebenerwerb – überall wo saubere doppelte Buchhaltung genügt und kein ERP nötig ist.
Anbieter
Banana.ch SA
Sitz
Lugano TI
Betriebsart
Desktop/Server · Cloud
Lohn (Swissdec)
eingeschränkt, Meldungen von Hand

Stärken

  • Preis-Leistung praktisch unerreicht, auch als Gratis-Einstieg
  • Arbeitet wie eine Tabelle – schnell für zahlenaffine Anwender
  • Läuft offline auf Windows, Mac und Linux; Datei liegt bei Ihnen
  • Fertige CH-Vorlagen inklusive MWST-Abrechnung und Vereinskassen

Grenzen

  • Lohnbuchhaltung nur einfach – keine Swissdec-Lohnmeldung
  • Bankabgleich weniger automatisiert als bei Cloud-Anbietern
  • Kein CRM, keine Auftragskette, nüchterne Optik

Alle erhobenen Angaben zu Banana Buchhaltung Plus

bexio

Cloud-Allrounder für Kleinbetriebe

Der verbreitetste Cloud-Standard für Schweizer Kleinbetriebe: Offerte, Rechnung, Bank und Buchhaltung in einem, mit dem grössten Treuhand-Netz.

Preis
ab ca. CHF 39.–/Mt. (Starter); Pro-Pakete ca. CHF 65–115.–/Mt., Lohn und weitere Module kostenpflichtig — Stand August 2026
Für wen
Handwerk, Agenturen, Dienstleister mit 1–20 Mitarbeitern, die online arbeiten und ihr Treuhandbüro mitschauen lassen.
Anbieter
bexio AG
Sitz
Rapperswil-Jona SG
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Sehr flache Lernkurve, aufgeräumte Oberfläche
  • Automatischer Bankabgleich mit den meisten CH-Banken
  • Grosses Treuhand-Netzwerk – fast jedes Büro kennt es
  • Über 300 Schnittstellen und Apps (Kasse, Zeiterfassung, Shop)

Grenzen

  • Kostenrechnung, Lager und Produktion nur rudimentär
  • Kosten wachsen schnell mit Nutzerzahl und Zusatzmodulen
  • Kein Offline-Betrieb, keine Desktop-Variante

Alle erhobenen Angaben zu bexio

blue office

Warenwirtschaft für Gewerbe und Handel

Luzerner ERP mit Schwerpunkt Warenwirtschaft und Auftragsbearbeitung – Buchhaltung ist hier der Abschluss einer Handelskette, nicht der Ausgangspunkt.

Preis
blue office veröffentlicht keine Preise. Grundversionen, Zusatzmodule und Spezialpakete über den Fachhandel; Kauf oder Abo. — Stand August 2026
Für wen
Handels-, Gewerbe- und Produktionsbetriebe mit Lagerhaltung, die Offerte, Auftrag, Lager und Fibu in einem System abwickeln.
Anbieter
blue office ag
Sitz
Hochdorf LU
Betriebsart
Desktop/Server · Cloud
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Ausgereifte Warenwirtschaft mit Lager und Mehrwährung
  • Mobile Erfassung über blue office go
  • Marketplace mit Add-ins zur Erweiterung
  • Kauf statt Abo möglich, Betrieb im eigenen Haus

Grenzen

  • Keine eigene Lohnbuchhaltung – separate Lösung nötig
  • Preise nur über den Fachhandel
  • Nur Deutsch, Einführung als Projekt

Alle erhobenen Angaben zu blue office

CashCtrl

Schlanke Cloud-Fibu, offene API

Schlanke Schweizer Cloud-Fibu mit ungewöhnlich offener API – beliebt bei technikaffinen Anwendern und Vereinen.

Preis
Gratis-Version für kleine Mandate; Pro ab ca. CHF 290.–/Jahr, entspricht rund CHF 24.–/Mt. — Stand August 2026
Für wen
Digital-affine Einzelfirmen, Vereine und kleine Betriebe, die selbst buchen und Daten automatisiert anbinden wollen.
Anbieter
CashCtrl GmbH
Sitz
Schweiz
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
eingeschränkt, Meldungen von Hand

Stärken

  • Grosszügige Gratis-Stufe, danach sehr moderater Preis
  • Dokumentierte API und Import/Export ohne Hürden
  • Saubere doppelte Buchhaltung mit CH-Kontenplänen
  • Kein Vertriebs- oder Partnerzwang – sofort startklar

Grenzen

  • Kein vollwertiger Swissdec-Lohn
  • Kleines Unternehmen dahinter, weniger Ökosystem
  • Keine dedizierte Mobile-App

Alle erhobenen Angaben zu CashCtrl

ClubDesk

Vereinsverwaltung mit Kasse

Keine Firmenbuchhaltung, sondern Vereinsverwaltung: Mitglieder, Beiträge, Termine und Website – die Kasse entsteht aus den gestellten Rechnungen.

Preis
Free CHF 0.– (50 Mitglieder) · S CHF 13.– · M CHF 20.– · L CHF 36.– · XL CHF 41.–/Mt., je nach Mitgliederzahl — Stand August 2026
Für wen
Ehrenamtlich geführte Vereine und Stiftungen, deren Kassier keine Buchhaltungsausbildung hat und Mitgliederverwaltung ohnehin braucht.
Anbieter
reeweb ag
Sitz
Basel
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Wahl zwischen doppelter Buchhaltung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und Kassenbuch
  • Buchungen entstehen automatisch aus Rechnungen und Zahlungseingängen
  • Mitglieder, Termine, Dokumente und Website im gleichen Werkzeug
  • Gratis-Stufe für kleine Vereine, Server in Zürich

Grenzen

  • Kein Lohn, kein Lager – keine Lösung für Firmen
  • Buchhalterische Tiefe bewusst begrenzt
  • Nur Deutsch, keine API, keine Mobile-App

Alle erhobenen Angaben zu ClubDesk

Comatic

Modulare CH-Software, Cloud oder lokal

Modulare Schweizer Business-Software aus Sursee: Fibu, Fakturierung, Lager und Zeiterfassung einzeln kombinierbar, wahlweise in der Cloud oder lokal gekauft.

Preis
Comatic veröffentlicht keine Preise. Modul- und Nutzerpreise erst auf Offerte; Cloud ohne Setup-Gebühr und monatlich kündbar. — Stand August 2026
Für wen
Klein- und Mittelbetriebe in Gewerbe und Handel, die genau die Module wollen, die sie brauchen – und die Wahl zwischen Abo und Kauf schätzen.
Anbieter
Comatic AG
Sitz
Sursee LU
Betriebsart
Cloud · Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
eingeschränkt, Meldungen von Hand

Stärken

  • Sehr feine Modulaufteilung – keine Paketsprünge
  • Cloud und lokale Installation aus derselben Codebasis
  • Vollständige Warenwirtschaft mit Lager und Mehrwährung
  • Direkter Anbieterkontakt ohne Händlerkette

Grenzen

  • Preise nur auf Anfrage – Vergleich vor dem Gespräch unmöglich
  • Lohnteil ohne Swissdec-Zertifizierung
  • Nur Deutsch, keine Mobile-App

Alle erhobenen Angaben zu Comatic

Crésus

Günstig, mit starkem Lohnmodul

In der Westschweiz der De-facto-Standard: günstig, robust, mit einem der besten Swissdec-Lohnmodule im Kleinsegment.

Preis
ab ca. CHF 29.–/Mt. je Modul (Fakturierung, Buchhaltung, Löhne), Cloud-Variante etwas höher — Stand August 2026
Für wen
Kleinbetriebe und KMU – besonders in der Romandie – die Löhne selbst abrechnen und lokal installieren wollen.
Anbieter
Epsitec SA
Sitz
Yverdon-les-Bains VD
Betriebsart
Desktop/Server · gehostet
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Sehr starker Lohn (Swissdec) zu kleinem Preis
  • Läuft offline, sehr stabil, geringe Systemanforderungen
  • Grosse Verbreitung bei Westschweizer Treuhändern
  • Module einzeln kaufbar – schrittweiser Ausbau möglich

Grenzen

  • Deutschschweizer Verbreitung und Community kleiner
  • Klassische Oberfläche, kein modernes Cloud-Erlebnis
  • Modul-Logik: Zusammenspiel muss man erst verstehen

Alle erhobenen Angaben zu Crésus

Dynamics 365 Business Central

Microsoft-ERP mit CH-Lokalisierung

Microsofts Mittelstands-ERP mit Schweizer Lokalisierung und dichtem Partnernetz – der einzige grosse Anbieter, der seine Listenpreise in Franken publiziert.

Preis
Essentials CHF 64.80, Premium CHF 89.10, Team Members CHF 6.50 – je Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, zzgl. MWST. Einführung durch Partner separat. — Stand August 2026
Für wen
KMU und grössere Betriebe, die ohnehin in der Microsoft-Welt arbeiten und Buchhaltung, Handel und Produktion integriert brauchen.
Anbieter
Microsoft
Sitz
USA
Betriebsart
Cloud · Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
eingeschränkt, Meldungen von Hand

Stärken

  • Listenpreise in Franken publiziert – Kalkulation vor dem Erstgespräch möglich
  • Nahtlos in Microsoft 365, Teams und Power BI integriert
  • Vollständige Warenwirtschaft und Produktion
  • Sehr viele Schweizer Partner, alle vier Landessprachen

Grenzen

  • Schweizer Lohn nur über zertifizierte Zusatzlösung (z. B. SwissSalary)
  • Preis pro Benutzer summiert sich schnell, Partner-Einführung kommt dazu
  • Wenige Treuhänder arbeiten damit routiniert; Datenstandort je nach Region

Alle erhobenen Angaben zu Dynamics 365 Business Central

Infoniqa ONE 50

Bewährter Klassiker, lokal installiert

Der bewährte Klassiker aus der Sage-50-Ära: sehr solide Fibu und Lohn, klassisch bedient, oft über den Treuhänder eingeführt.

Preis
ab ca. CHF 49.–/Mt. bzw. Lizenz ab ca. CHF 700.– plus Wartung; Module einzeln — Stand August 2026
Für wen
Etablierte Kleinbetriebe und KMU, die Bewährtes wollen, lokal installieren und einen starken Lohnteil brauchen.
Anbieter
Infoniqa Schweiz AG
Sitz
Root LU
Betriebsart
Desktop/Server · gehostet
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Ausgereifter Lohn (Swissdec) und tiefe Fibu-Funktionen
  • Sehr vielen Treuhandbüros aus der Sage-Zeit vertraut
  • Lokale Installation möglich – Daten bleiben im Haus
  • Modularer Aufbau: nur zahlen, was gebraucht wird

Grenzen

  • Oberfläche wirkt gegenüber Cloud-Anbietern altbacken
  • Cloud nur als Hosting der Desktop-Anwendung, nicht Cloud-native
  • Keine echte Mobile-App; Einrichtung meist über Partner

Alle erhobenen Angaben zu Infoniqa ONE 50

KLARA

Gratis-Einstieg mit Ökosystem

Gratis-Einstieg mit angeschlossenem Ökosystem (Lohn, Versicherungen, Kasse) – am einfachsten zu starten, dafür mit Anbieterbindung.

Preis
Basis gratis; kostenpflichtige Pakete und Module ab ca. CHF 15–60.–/Mt. je Umfang — Stand August 2026
Für wen
Gründer, Einzelfirmen und Kleinbetriebe, die ohne Vorkenntnisse und ohne Anfangsinvestition starten wollen.
Anbieter
ePost Service AG
Sitz
St. Gallen
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Kostenloser Start, Lohn für kleine Teams inklusive
  • Belegerfassung per Foto, sehr geführte Bedienung
  • Angebundene Dienste: Personal, Versicherung, Kasse, Shop
  • Swissdec-konforme Lohnmeldung auch im kleinen Rahmen

Grenzen

  • Buchhalterische Tiefe begrenzt – wenig Spielraum für Spezialfälle
  • Geschäftsmodell lebt von Partnerangeboten (Bindung prüfen)
  • Keine Fremdwährungsbuchhaltung

Alle erhobenen Angaben zu KLARA

Magic Heidi

Solo-Buchhaltung fürs Handy

Bewusst auf Solo-Selbstständige zugeschnitten: Beleg fotografieren, Rechnung stellen, MWST abrechnen – ohne Lohn, ohne Team, ohne Ballast.

Preis
Free CHF 0.– (3 Rechnungen) · Pro CHF 299.–/Jahr, entspricht CHF 25.–/Mt. · Pro monatlich CHF 39.–/Mt. — Stand August 2026
Für wen
Freelancer und Einzelfirmen, die ihre Buchhaltung mobil erledigen und nie Angestellte anmelden werden.
Anbieter
Magic Heidi
Sitz
Schweiz
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Belegerfassung per Foto mit automatischer Auslesung
  • QR-Rechnung nach SIX-Standard, MWST effektiv und Saldo
  • Bankanbindung an alle Schweizer Banken
  • Gratis-Stufe ohne Zeitlimit zum Ausprobieren

Grenzen

  • Kein Lohn und keine Mehrbenutzer – erklärtes Produktziel
  • Keine Mehrwährung, keine API
  • Wächst nicht mit: bei erster Anstellung ist Schluss

Alle erhobenen Angaben zu Magic Heidi

Milkee

Minimalismus für Selbstständige

Bewusst minimalistische Cloud-Buchhaltung für Einzelfirmen – wenig Funktionen, dafür in einer Stunde verstanden.

Preis
ab ca. CHF 15–25.–/Mt. je Paket — Stand August 2026
Für wen
Selbstständige und Kleinstbetriebe mit überschaubaren Belegmengen und ohne Angestellte.
Anbieter
Milkee SA
Sitz
Schweiz
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Extrem einfache Bedienung, kaum Einarbeitung
  • Tiefer Preis, klare Pakete
  • MWST-Abrechnung und QR-Rechnung an Bord
  • Mobil nutzbar für Belege unterwegs

Grenzen

  • Kein Lohn, keine Mehrwährung, keine API
  • Wächst nicht mit – Wechsel bei Ausbau wahrscheinlich
  • Kleiner Funktionsumfang bei Spezialfällen

Alle erhobenen Angaben zu Milkee

myfactory

Cloud-ERP mit grossem Funktionsumfang

Schweizer Cloud-ERP mit sehr breitem Modulangebot – Fibu, Lohn, Warenwirtschaft, CRM, Produktion und Shop aus einer Hand, in der Schweiz gehostet.

Preis
Der Hersteller veröffentlicht keine Preise – Offerte nur über Vertriebspartner
Für wen
Handels-, Produktions- und Dienstleistungsbetriebe bis rund 100 Mitarbeiter, die möglichst viel in einem System abbilden wollen.
Anbieter
Forterro Schweiz AG
Sitz
Altendorf SZ
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Sehr breiter Funktionsumfang, modular zubuchbar
  • Vollständig browserbasiert und in der Schweiz gehostet
  • Swissdec-zertifizierter Lohn (HRM.Swiss)
  • Warenwirtschaft und Produktion auf ERP-Niveau

Grenzen

  • Preise der Hauptpakete nur auf Anfrage
  • Einführung als Projekt mit Partner, nicht per Anmeldung
  • Für Einzelfirmen und Vereine überdimensioniert

Alle erhobenen Angaben zu myfactory

Odoo

Open Source, riesiger Umfang

Open-Source-ERP mit enormem Funktionsumfang und Schweizer Lokalisierung über Partner – mächtig, aber kein CH-Fertigprodukt.

Preis
ab ca. CHF 25.–/Nutzer/Mt. (Standard); Open-Source-Variante gratis, Einführung durch Partner separat — Stand August 2026
Für wen
Wachsende, technikaffine Betriebe, die ohnehin CRM, Shop, Projekte und Lager integrieren wollen.
Anbieter
Odoo SA
Sitz
Belgien
Betriebsart
Cloud · Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
eingeschränkt, Meldungen von Hand

Stärken

  • Riesiger, integrierter Funktionsumfang aus einer Hand
  • Open Source – keine Herstellerbindung, alles anpassbar
  • Skaliert von wenigen Nutzern bis zum Mittelstand
  • QR-Rechnung und CH-Kontenpläne über die Lokalisierung verfügbar

Grenzen

  • Schweizer Lohn nicht Swissdec-Standard – Partnermodul nötig
  • Wenige Treuhänder arbeiten damit routiniert
  • Customizing- und Update-Kosten oft unterschätzt; Daten meist in der EU

Alle erhobenen Angaben zu Odoo

Opacc ERP

Schweizer ERP für den Mittelstand

Eigenentwickelte Schweizer ERP-Plattform aus Rothenburg für den oberen Mittelstand: Vertrieb, Beschaffung, Produktion, Service und Fibu auf einer gemeinsamen Basis.

Preis
Opacc veröffentlicht keine Preise. Offerte direkt beim Anbieter, abhängig von Applikationen, Nutzerzahl und Einführungsprojekt. — Stand August 2026
Für wen
Handels- und Produktionsbetriebe ab rund 50 Mitarbeitern mit Mehrlager, Chargen, Stücklisten und Servicegeschäft.
Anbieter
Opacc Software AG
Sitz
Rothenburg LU
Betriebsart
Cloud · Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Eine gemeinsame Plattform (OXAS) für ERP, CRM und Shop
  • Finanz-, Anlagen- und Kostenrechnung mit integriertem MIS
  • Produktion mit Stücklisten, Arbeitsplänen und Fertigungsaufträgen
  • Schweizer Entwicklung, eigenes Cloud Center in Luzern

Grenzen

  • Keine eigene Lohnbuchhaltung – Anbindung an Drittlösung nötig
  • Preise nur auf Anfrage, Einführung als mehrmonatiges Projekt
  • Für Kleinbetriebe und Vereine deutlich überdimensioniert

Alle erhobenen Angaben zu Opacc ERP

pebe

Fibu mit Wertschriften und Lohn

Thurgauer Rechnungswesen-Software mit einer Spezialität, die sonst fehlt: integrierte Wertschriftenbuchhaltung neben Fibu, Swissdec-Lohn und Fakturierung.

Preis
pebe veröffentlicht keine Preise. Auskunft und Offerte direkt beim Anbieter; Cloud (pebe Live) und lokale Installation. — Stand August 2026
Für wen
Treuhandbüros, Stiftungen und Firmen mit Wertschriftenvermögen, die Buchhaltung, Portfolio und Lohn im gleichen System führen wollen.
Anbieter
pebe AG
Sitz
Frauenfeld TG
Betriebsart
Cloud · Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Wertschriftenbuchhaltung mit Bewertung und Reporting (pebeINVEST)
  • Swissdec-zertifizierter Lohn (pebeLOHN)
  • Cloud und Desktop aus einer Hand
  • Bei Treuhändern gut eingeführt

Grenzen

  • Keine publizierten Preise – Vergleich nur nach Gespräch
  • Nur Deutsch, keine Mobile-App
  • Auftrags- und Lagerteil nur einfach

Alle erhobenen Angaben zu pebe

Pfeffersack

Günstigste CH-Cloud-Fibu

Die derzeit günstigste Schweizer Cloud-Buchhaltung: bewusst auf Einzelfirmen zugeschnitten, mit QR-Rechnung, MWST und Bankimport im einzigen Paket.

Preis
ab CHF 5.–/Mt. im Jahresabo (CHF 60.–/Jahr), CHF 7.–/Mt. bei monatlicher Zahlung; 7 Tage Test ohne Kreditkarte — Stand August 2026
Für wen
Einzelfirmen und Nebenerwerb mit kleinen Belegmengen, die keine Angestellten haben und Kosten im tiefen einstelligen Bereich wollen.
Anbieter
Pfeffersack
Sitz
Schweiz
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Preis ohne Vergleich im Schweizer Markt
  • QR-Rechnung, MWST-Sätze 8.1/3.8/2.6 % und CAMT-Import ab Werk
  • Nur ein Paket – keine Modul- oder Nutzerrechnerei
  • Lesezugang für den Treuhänder inbegriffen

Grenzen

  • Keine Lohnbuchhaltung – bei erster Anstellung Wechsel nötig
  • Kein Lager, keine Mehrwährung, nur Deutsch
  • Junger, kleiner Anbieter mit wenig Treuhand-Verbreitung

Alle erhobenen Angaben zu Pfeffersack

PROFFIX Px5

KMU-ERP für Gewerbe und Handel

Schweizer KMU-ERP mit Schwerpunkt Gewerbe, Handel und Service – Buchhaltung ist Teil eines grösseren Ganzen.

Preis
PROFFIX veröffentlicht keine Preise. Offerte über den Partner, abhängig von Modulen, Nutzerzahl und Einführung. — Stand August 2026
Für wen
Gewerbe- und Handelsbetriebe mit 5–100 Mitarbeitern, die Auftrag, Lager, Service und Fibu in einem System wollen.
Anbieter
Forterro Schweiz Proffix AG
Sitz
Wangs SG
Betriebsart
Desktop/Server · gehostet
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Starke Auftrags-, Lager- und Serviceabwicklung
  • Modular erweiterbar bis zum vollen ERP
  • Schweizer Entwicklung und Support, dichtes Partnernetz
  • Wahlweise im eigenen Haus oder gehostet

Grenzen

  • Einführung ist ein Projekt, nicht eine Anmeldung
  • Preise nur über Partner-Offerte greifbar
  • Für Solo-Selbstständige unpassend

Alle erhobenen Angaben zu PROFFIX Px5

SAP Business One

SAP für den Mittelstand

Das SAP-Angebot für den Mittelstand, in der Schweiz ausschliesslich über Partner erhältlich – kein Ableger von S/4HANA, sondern ein eigenes Produkt.

Preis
SAP veröffentlicht für die Schweiz keine Preise. Lizenz und Einführung über den Partner; Cloud oder eigener Betrieb. — Stand August 2026
Für wen
Handels- und Produktionsbetriebe ab rund 30 Mitarbeitern mit internationalen Standorten oder SAP-Vorgaben im Konzernverbund.
Anbieter
SAP
Sitz
Deutschland
Betriebsart
Cloud · Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Weltweit eingeführt, Konzernanbindung und Mehrmandantenfähigkeit
  • Vollständige Warenwirtschaft, Produktion und Konsolidierung
  • Grosses Ökosystem an Erweiterungen und Add-ons
  • Alle vier Landessprachen, Cloud oder eigener Betrieb

Grenzen

  • Schweizer Lohn nur über Add-on (z. B. SwissSalary)
  • Keine publizierten Preise, Einführung als Projekt
  • Für Kleinbetriebe und Vereine unpassend

Alle erhobenen Angaben zu SAP Business One

SelectLine

Anpassbares Mittelstands-ERP

Anpassbares Mittelstands-ERP mit eigener Schweizer Version – flexibel, aber händlerabhängig.

Preis
Keine publizierten Preise – Bezug über den Fachhandel. Abo oder Kauflizenz, abhängig von Modulen und Nutzerzahl. — Stand August 2026
Für wen
Handels- und Produktionsbetriebe mit 5–100 Mitarbeitern, individuellen Abläufen und IT-Partner im Rücken.
Anbieter
SelectLine Software AG
Sitz
Schweiz
Betriebsart
Desktop/Server · gehostet
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Sehr weitgehend anpassbar (Masken, Auswertungen, Prozesse)
  • Kompletter Warenwirtschafts- und Auftragsteil
  • Günstiger als vergleichbare ERP-Systeme
  • Kauf statt Abo möglich

Grenzen

  • Deutsche Produktbasis – CH-Spezifika über die Schweizer Version
  • Qualität hängt stark vom betreuenden Händler ab
  • Kein modernes Cloud-Erlebnis, keine Mobile-App

Alle erhobenen Angaben zu SelectLine

shakehands Kontor

Kaufen statt mieten, rein lokal

Bewusstes Gegenmodell zum Abo: Kauflizenz, lokale Datenbank, kein Konto in der Cloud – Buchhaltung, die auch nach dem Support-Ende weiterläuft.

Preis
Nur Kaufpreise publiziert: Kontor Saldo CHF 282.–, Balance CHF 282.–, Complete CHF 510.–, Pro CHF 610.– (einmalig); Update-Lizenzen ab CHF 59.– — Stand August 2026
Für wen
Einzelfirmen und Kleinbetriebe, die einmalig zahlen, ihre Daten auf dem eigenen Rechner behalten und keine Abhängigkeit von einem Anbieter wollen.
Anbieter
ShakeHands Software Ltd
Sitz
Schweiz
Betriebsart
Desktop/Server
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Einmalzahlung ohne laufende Abo-Kosten
  • Daten liegen lokal (SQLite) oder auf dem eigenen Server
  • Gründerpaket 12 Monate kostenlos
  • QR-Rechnung und elektronische Zahlungsaufträge inbegriffen

Grenzen

  • Kein Lohn, keine Mobile-App, keine API
  • Keine echte Cloud – Zusammenarbeit nur über den eigenen Server
  • Monatliche Vergleichbarkeit fehlt, da nur Kaufpreise publiziert sind

Alle erhobenen Angaben zu shakehands Kontor

smallinvoice

Fakturierung mit Fibu-Anteil

Stark bei Offerten, Rechnungen und Zeiterfassung – Buchhaltung ist hier Beilage, nicht Hauptgang.

Preis
ab ca. CHF 19.–/Mt.; Buchhaltungsfunktionen je nach Paket — Stand August 2026
Für wen
Dienstleister und Freelancer, deren Alltag Fakturierung ist und die die Fibu beim Treuhänder lassen.
Anbieter
smallinvoice AG
Sitz
Zug
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
nicht vorhanden

Stärken

  • Sehr schöne, mehrsprachige Belege inklusive QR-Rechnung
  • Zeiterfassung und Projektabrechnung integriert
  • Günstig und in Minuten eingerichtet
  • Solide API und Exporte für den Treuhänder

Grenzen

  • Keine Lohnbuchhaltung
  • Finanzbuchhaltung nicht auf dem Niveau einer Voll-Fibu
  • Für Betriebe mit Lager oder Produktion zu knapp

Alle erhobenen Angaben zu smallinvoice

Swiss21

Gratis-Plattform mit Abacus-Kern

Gratis-Einstiegsplattform von Abacus, Glarotech und SmartWe: Fakturierung, Buchhaltung, Lohn, Shop und CRM in einem Konto, mit klaren Mengenlimiten statt Funktionssperren.

Preis
STARTER CHF 0.–/Mt. · BASIC CHF 21.–/Mt. · PRO CHF 49.–/Mt.; zusätzliche Benutzer CHF 5.–, zusätzliche Lohnabrechnungen CHF 3.50 — Stand August 2026
Für wen
Gründer, Einzelfirmen, Kleinbetriebe und Vereine, die ohne Anfangsinvestition starten und später innerhalb der Abacus-Welt wachsen wollen.
Anbieter
Swiss21.org AG
Sitz
St. Gallen
Betriebsart
Cloud
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Dauerhaft kostenlose Stufe mit 1000 Dokumenten pro Jahr
  • Swissdec-Lohn über AbaSalary – schon im Gratis-Paket eine Abrechnung
  • Über 70 Bankanbindungen, QR-Rechnung inbegriffen
  • Abacus als Miteigentümer: Umstieg in die grosse Welt bleibt offen

Grenzen

  • Limiten zählen Dokumente, Adressen und Nutzer – Wachstum wird schnell teurer
  • Keine Fremdwährungsbuchhaltung
  • Kein Englisch, keine Offline-Nutzung

Alle erhobenen Angaben zu Swiss21

Topal

Fibu-Tiefe für Rechnungswesen-Profis

Profi-Finanzbuchhaltung für Treuhand und Rechnungswesen-Spezialisten – tief in der Fibu, bewusst schmal beim Rest.

Preis
Keine publizierten Preise – Lizenz oder Abo über Partner, typischerweise über das Treuhandbüro bezogen. — Stand August 2026
Für wen
Treuhandbüros und Firmen mit eigener Buchhaltungsabteilung, die Auswertungstiefe brauchen.
Anbieter
Topal Solutions AG
Sitz
Nidau BE
Betriebsart
Desktop/Server · gehostet
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Sehr hohe Fibu- und Auswertungstiefe
  • Auf Mandats- und Treuhand-Workflows ausgelegt
  • Guter Lohnteil mit Swissdec
  • Saubere Schnittstellen zu Vor- und Nebensystemen

Grenzen

  • Setzt Fachwissen voraus – nichts für Laien
  • Kein Auftrags- oder Lagerbereich im Fokus
  • Bezug und Preis über Partner

Alle erhobenen Angaben zu Topal

WinBIZ

Komplettpaket zum Kleinpreis

Günstiges Schweizer Komplettpaket: Fibu, Fakturierung, Lager und Lohn im gleichen Programm, vor allem in der Romandie verbreitet.

Preis
ab ca. CHF 35.–/Mt. (Cloud) bzw. Kauflizenz ab ca. CHF 500.– — Stand August 2026
Für wen
Kleinbetriebe und KMU, die viel Funktion für wenig Geld wollen und mit klassischer Software leben können.
Anbieter
FIDUCIAL WINBIZ SA
Sitz
Sierre VS
Betriebsart
Desktop/Server · gehostet
Lohn (Swissdec)
vollständig, mit elektronischen Meldungen

Stärken

  • Breiter Funktionsumfang zum kleinen Preis
  • Lohn mit Swissdec-Meldung enthalten
  • Offline-Betrieb und Kauflizenz möglich
  • Auch für Handel mit Lagerführung geeignet

Grenzen

  • Bedienung und Optik klassisch
  • Deutschschweizer Support-Netz kleiner als in der Romandie
  • Weniger Drittanbieter-Integrationen

Alle erhobenen Angaben zu WinBIZ

Lohnbuchhaltung: warum die Meldungen der Prüfstein sind

Zwischen «rechnet Löhne ab» und «meldet Löhne» liegt der ganze Aufwand. Die Abrechnung ist eine Rechenaufgabe: Bruttolohn, Abzüge, Nettolohn. Die Meldung ist ein Datenaustausch mit der Ausgleichskasse, der Unfallversicherung, der Pensionskasse und der kantonalen Steuerverwaltung — und der läuft in der Schweiz über den Swissdec-Standard.

13 der 28 Lösungen bedienen diesen Standard vollständig. 6 können Löhne eingeschränkt abrechnen, was in der Praxis fast immer heisst: eine Abrechnung lässt sich drucken, die Meldungen bleiben Handarbeit. 9 Lösungen können es gar nicht — sie überlassen den Lohn einem Spezialprogramm oder dem Treuhandbüro.

Für die Auswahl folgt daraus eine harte Grenze. Haben Sie Angestellte, kommen die 9 Lösungen ohne Lohnbuchhaltung nur in Frage, wenn Sie den Lohn ausserhalb führen — und dann brauchen Sie eine Schnittstelle oder einen zweiten Datensatz. Haben Sie keine Angestellten, ist das Kriterium keines, und Sie streichen es vor allen anderen.

Mehrwertsteuer: was die Software abnehmen muss

Alle 28 Lösungen rechnen die Mehrwertsteuer nach schweizerischem Recht ab. Das ist der Eintrittspreis, aber es sagt noch nicht, wie viel Arbeit übrig bleibt. Der Unterschied liegt in der Methode: bei der effektiven Abrechnung zählt jeder Vorsteuerbetrag, und damit muss jeder Eingangsbeleg mit dem richtigen Satz erfasst sein. Beim Saldosteuersatz rechnen Sie einen Satz auf den Umsatz und verzichten auf den Vorsteuerabzug — deutlich weniger Erfassungsarbeit.

Praktisch heisst das: prüfen Sie, welche Methoden eine Lösung führt, bevor Sie sich für eine Methode entscheiden. Und achten Sie darauf, ob die Abrechnung als Formular herauskommt, das sich einreichen lässt, oder nur als Zahlenliste, die jemand überträgt. Der Unterschied kostet vier Mal im Jahr eine halbe Stunde.

Die Steuerpflicht selbst beginnt bei einem Jahresumsatz von 100 000 Franken aus steuerbaren Leistungen; für gemeinnützige und ehrenamtlich geführte Vereine sowie Sportvereine gilt eine höhere Grenze. Massgebend ist das Mehrwertsteuergesetz und nicht diese Übersicht.

Bankabgleich und QR-Rechnung: der Rücklauf ist die halbe Arbeit

Eine Rechnung schreiben können alle 28 Lösungen, und alle erzeugen QR-Rechnungen — seit die QR-Rechnung den Einzahlungsschein ersetzt hat, ist das keine Auszeichnung mehr. Interessant ist die Gegenrichtung: welche Rechnung ist bezahlt, welche nicht, und wer erkennt das ohne Handarbeit.

Dafür steht der Bankabgleich über das camt-Format. Alle 28 Lösungen lesen Bankauszüge in diesem Format ein und ordnen Zahlungen den offenen Rechnungen zu. Wo das gut funktioniert, ist die offene Postenliste ein Nebenprodukt; wo es fehlt oder nur halb greift, wird sie zur wöchentlichen Aufgabe. Diesen Unterschied sehen Sie nicht im Datenblatt, sondern im Testzugang mit Ihren eigenen Belegen.

Betriebsart: Browser, eigener Rechner oder gehostet

21 der 28 Lösungen laufen im Browser, 16 lassen sich auf dem eigenen Rechner installieren, bei 6 übernimmt der Hersteller den Betrieb auf Wunsch selbst. Die Summe übersteigt 28, weil viele Anbieter mehrere Wege anbieten. Genau 12 sind reine Cloud-Lösungen ohne lokale Variante.

Die Frage dahinter ist selten Technik, sondern Zugriff und Verantwortung. Im Browser arbeiten mehrere Personen von verschiedenen Orten, die Sicherungen macht der Anbieter, und Aktualisierungen kommen ohne Ihr Zutun. Auf dem eigenen Rechner behalten Sie die Daten im Haus, brauchen dafür aber eine Sicherung, die jemand betreut, und einen Plan für den Tag, an dem der Rechner ausfällt.

Ohne Verbindung arbeiten können 16 Lösungen. Das klingt nach einem Randfall und ist keiner: wer auf Baustellen, im Ausland oder in einem Gebäude mit schlechter Anbindung erfasst, merkt den Unterschied täglich.

Schnittstellen und Währungen: wo die Zahlen herkommen

Eine offene Schnittstelle bieten 22 der 28 Lösungen. Sie entscheidet darüber, ob ein Kassensystem, ein Onlineshop oder eine Zeiterfassung ihre Zahlen selbst liefert oder ob jemand sie abtippt. Für einen Betrieb ohne Vorsysteme ist das Kriterium bedeutungslos; für einen Laden mit Kasse und Webshop ist es das wichtigste nach dem Lohn.

Mehrere Währungen führen 21 Lösungen, 7 nicht. Wer in Euro einkauft oder fakturiert, hat damit schon vor jedem Preisvergleich eine deutlich kürzere Liste — und sollte zusätzlich fragen, wie die Kursdifferenz gebucht wird, denn genau dort unterscheiden sich die Lösungen, die «mehrere Währungen» im Datenblatt führen.

Datenstandort und Aufbewahrung

Wo die Daten liegen, ist erhoben und steht in der Vergleichstabelle als eigene Zeile, mit den drei Fällen Schweiz, Schweiz/EU und EU. Vorgeschrieben ist der Ort nicht — das Obligationenrecht verlangt, dass Geschäftsbücher und Belege zehn Jahre verfügbar und lesbar bleiben, und sagt nichts darüber, in welchem Rechenzentrum sie liegen.

Wichtiger als der Ort ist darum der Ausgang. Die Aufbewahrungspflicht dauert zehn Jahre, ein Abo kündigen Sie in einem Monat, und was danach mit Ihren Daten geschieht, steht selten im Angebot. Fragen Sie vor dem Abschluss nach dem Exportformat für Buchungen, Kontenplan und Belege — und probieren Sie den Export im Testzugang aus, nicht nach der Kündigung.

Welche Lösung zu welcher Betriebsgrösse passt

Vier typische Fälle, und was sie an der Liste ändern. Die Passung je Profil steht in der Vergleichstabelle als eigene Zeilengruppe; hier steht, welche Kriterien in welchem Fall überhaupt zählen.

  1. Einzelfirma im Nebenerwerb

    Kein Lohn, wenig Belege, eine Person. Damit fallen die stärksten Kriterien weg, und die 7 Lösungen mit dauerhaft kostenloser Stufe kommen zuerst in Frage. Achten Sie nur auf die Mengengrenze der Gratisstufe und darauf, dass sich die Daten exportieren lassen, wenn der Betrieb wächst.

  2. Einzelfirma mit Mehrwertsteuerpflicht

    Ab 100 000 Franken Umsatz kommt die Abrechnung dazu, und damit lohnt sich eine Lösung, die das Formular selbst erzeugt. Löhne bleiben meist aussen vor — die 9 Lösungen ohne Lohnbuchhaltung sind hier keine Einschränkung, sondern oft die schlankere Wahl.

  3. GmbH oder AG mit Angestellten

    Jetzt entscheidet der Lohn: 13 Lösungen rechnen vollständig ab und melden elektronisch. Dazu kommt die Frage der Zusammenarbeit mit dem Treuhandbüro, weil der Abschluss geprüft werden muss. Beide Kriterien zusammen kürzen die Liste stärker als jeder Preisfilter.

  4. Betrieb mit Lager, Kasse oder Webshop

    Hier zählt, was danebensteht. Eine offene Schnittstelle haben 22 Lösungen; ohne sie entstehen an jeder Nahtstelle Doppelerfassungen. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Lösung Aufträge und Lager selbst führt oder ob dafür ein zweites System nötig ist — die Vergleichstabelle führt das als eigene Zeile.

Was ein Monatspreis nicht sagt

Ein Monatspreis in dieser Übersicht ist ein Listenpreis für eine Preisstufe, und die Stufen enthalten Verschiedenes. Bei einem Anbieter ist die Lohnbuchhaltung in der mittleren Stufe enthalten, beim nächsten kostet sie extra, beim dritten gibt es sie gar nicht. Zwei Zahlen nebeneinander sind darum eine Auskunft über zwei Angebote und noch kein Preisvergleich für dieselbe Leistung.

Vergleichbar wird es erst, wenn Sie den Umfang festlegen: Zahl der Benutzer, Zahl der Mandanten, Zahl der Lohnempfänger, Abrechnungsmethode bei der Mehrwertsteuer. Legen Sie diese vier Angaben fest, bevor Sie Offerten einholen, und verlangen Sie den Preis für genau diesen Umfang. Ohne sie vergleichen Sie Einstiegsstufen, die kaum ein Betrieb tatsächlich bestellt.

Und rechnen Sie den einmaligen Aufwand mit. Die Einrichtung eines Kontenplans, die Übernahme der Eröffnungsbilanz und die Einarbeitung stehen in keiner Preisliste, fallen aber in jedem Fall an — bei einer lokalen Installation regelmässig höher als bei einem Browserzugang.

Rechtliche Pflichten, die die Software tragen muss

Die Buchführungspflicht steht in Artikel 957 des Obligationenrechts. Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit einem Umsatz unter 500 000 Franken führen nur eine Aufstellung über Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage — die sogenannte Milchbüechlirechnung. Darüber, und für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften unabhängig vom Umsatz, gilt die vollständige Buchführung mit Bilanz und Erfolgsrechnung.

Die Aufbewahrung regelt Artikel 958f: Geschäftsbücher, Buchungsbelege und Geschäftsbericht bleiben zehn Jahre aufbewahrt, gerechnet ab dem Ende des Geschäftsjahres. Digitale Ablage ist zulässig, wenn die Belege unveränderbar abgelegt und über die ganze Frist lesbar bleiben. Unveränderbar heisst dabei nicht unlöschbar, sondern nachvollziehbar: jede Änderung muss protokolliert sein.

Dazu kommen die Meldepflichten, sobald Lohn ausbezahlt wird — AHV, ALV, Unfallversicherung, Pensionskasse und, bei ausländischen Mitarbeitenden ohne Niederlassung, die Quellensteuer. Diese Meldungen laufen elektronisch über den Swissdec-Standard. Welche Lösung ihn vollständig bedient, steht in der Tabelle oben; diese Übersicht ist eine Einordnung und keine Rechtsauskunft.

Einführung: was im ersten Monat zu tun ist

Die Software ist der kleinere Teil der Einführung. Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge — wer den ersten überspringt, macht den vierten zweimal.

  1. Kontenrahmen festlegen

    Vor der ersten Buchung, nicht danach. Ein Wechsel nach dem ersten Abschluss bricht die Vergleichszahlen zweier Geschäftsjahre. Nehmen Sie den verbreiteten und erweitern Sie ihn, statt ihn zu ersetzen — und fragen Sie Ihr Treuhandbüro, welchen es kennt.

  2. Eröffnungsbilanz übernehmen

    Bei einem laufenden Betrieb der Schritt, der am häufigsten schiefgeht. Übernehmen Sie die Schlussbilanz des Vorjahres als Eröffnungsbilanz und prüfen Sie die Summe, bevor Sie weiterbuchen. Eine falsche Eröffnung findet man erst im Abschluss, und dann kostet sie einen Tag.

  3. Bankverbindung einrichten

    Der Bankabgleich ist die Funktion mit dem grössten Zeitgewinn und der längsten Einrichtung: Zugang bei der Bank freischalten, Format prüfen, erste Auszüge testweise einlesen. Rechnen Sie damit, dass zwischen Antrag und Funktion einige Tage liegen.

  4. Mehrwertsteuer einstellen

    Methode, Sätze und Abrechnungsperiode einmal richtig setzen. Wer hier schludert, korrigiert im Quartal jede Buchung einzeln — und die erste Abrechnung ist der Moment, in dem es auffällt.

  5. Mit eigenen Belegen testen

    Zwanzig echte Belege durch den ganzen Weg: erfassen, verbuchen, bezahlen, abgleichen. Das ist der einzige Test, der etwas aussagt — eine Vorführung zeigt, was die Software kann, Ihre Belege zeigen, was Ihr Alltag kostet.

Umstieg von einer bestehenden Lösung

Der beste Zeitpunkt ist der Geschäftsjahreswechsel, und zwar mit Abstand. Ein Wechsel mitten im Jahr hinterlässt zwei Datensätze für eine Buchhaltung, und der Abschluss muss beide zusammenführen — das ist Arbeit, die niemand einplant, weil sie erst am Jahresende anfällt.

Vor dem Wechsel gehören drei Dinge geklärt: in welchem Format die alte Lösung Buchungen, Kontenplan und Belege herausgibt, ob die neue Lösung dieses Format einliest, und wer die Differenz überbrückt, wenn nicht. Ein Export als Tabelle ist besser als keiner, ersetzt aber keine Übernahme — Buchungssätze ohne ihre Belege sind eine Liste und keine Buchhaltung.

Und lassen Sie die alte Lösung laufen, bis der letzte Abschluss geprüft ist. Die Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren gilt für die alten Daten weiter, und ein gekündigter Zugang, dessen Export niemand geprüft hat, ist der teuerste Weg, das herauszufinden.

Wann eine kostenlose Stufe reicht — und wann sie teuer wird

7 der 28 Lösungen haben eine dauerhaft kostenlose Stufe, und für einen Nebenerwerb reicht sie oft. Die Grenze liegt fast immer bei der Menge und nicht beim Funktionsumfang: Belege im Jahr, Zahl der Mandanten, Zahl der Benutzer. Solange Ihr Betrieb darunter bleibt, fehlt Ihnen im Alltag nichts.

Teuer wird die kostenlose Stufe an ihrer Grenze. Wer im November die Belegzahl überschreitet, wechselt mitten im Geschäftsjahr die Stufe oder das Programm — und ein Programmwechsel im laufenden Jahr hinterlässt zwei Datensätze für eine Buchhaltung, die der Abschluss wieder zusammenführen muss. Schätzen Sie Ihre Belegzahl darum eher zu hoch als zu tief.

Was diese Übersicht nicht leistet

Sie enthält keine Rangfolge, keine Gesamtnote und keinen Testsieger. Das ist keine Bescheidenheit, sondern eine Folge der Sache: eine Einzelfirma mit fünfzehn Belegen im Monat und eine AG mit Lager, Löhnen und drei Währungen haben nichts gemeinsam ausser dem Wort Buchhaltung. Wer die Gewichtung setzt, bestimmt den Sieger — und deshalb setzen wir keine.

Vier Dinge lassen sich zudem nicht in Spalten fassen: die Qualität des Supports, die Kompetenz des Partners vor Ort, die Geschwindigkeit im Alltag und die Frage, ob Ihr Team mit einer Oberfläche zurechtkommt. Diese Übersicht bringt Sie auf eine kurze Liste. Danach testen Sie mit eigenen Belegen.

Eine Möglichkeit fehlt ausserdem in jeder Softwareübersicht: gar keine Software zu bedienen. Wer die Buchhaltung abgibt, zahlt einen Monatsbetrag statt einer Lizenz und spart die Einarbeitung — 4 Anbieter tun das, mit publizierten Einstiegspreisen ab CHF 158.– im Monat.

Die Tabelle bringt Sie auf eine kurze Liste. Testen Sie danach mit eigenen Belegen, bevor Sie unterschreiben.

Methodik und Offenlegung, kmu-softwarevergleich.ch

Häufige Fragen

Was kostet Buchhaltungssoftware in der Schweiz im Monat?

Von den 28 verglichenen Lösungen publizieren 12 einen Einstiegspreis. Der mittlere liegt bei CHF 25.– im Monat, der höchste publizierte Einstiegspreis bei CHF 65.– — jeweils exklusive Mehrwertsteuer, Stand Juli 2026. 7 Lösungen haben eine dauerhaft kostenlose Stufe. Bei 16 Lösungen nennt der Hersteller keinen Preis, und geschätzt wird keiner.

Welche Buchhaltungssoftware passt für eine Einzelfirma?

Ohne Angestellte fällt das stärkste Kriterium weg, und die 9 Lösungen ohne Lohnbuchhaltung kommen wieder in Frage — darunter die schlanksten des Bestands. Bleibt der Umsatz unter 500 000 Franken, verlangt das Obligationenrecht nur eine Aufstellung über Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage; eine doppelte Buchhaltung ist dann nicht Pflicht, viele Programme führen sie trotzdem.

Ab wann brauche ich die elektronischen Lohnmeldungen?

Sobald Sie Lohn auszahlen. Die Meldungen an AHV, ALV, Unfallversicherung, Pensionskasse und Quellensteuer laufen in der Schweiz elektronisch über den Swissdec-Standard. 13 der 28 Lösungen bedienen ihn vollständig, 6 eingeschränkt — was in der Praxis meist heisst, dass sich eine Abrechnung drucken lässt, die Meldungen aber Handarbeit bleiben.

Muss die Software in der Schweiz gehostet sein?

Vorgeschrieben ist es nicht. Das Obligationenrecht verlangt, dass Geschäftsbücher und Belege zehn Jahre verfügbar und lesbar bleiben — nicht, wo der Server steht. Wo die Daten liegen, steht in der Vergleichstabelle als eigene Zeile, mit den drei erhobenen Fällen Schweiz, Schweiz/EU und EU.

Wie lange muss ich Buchhaltungsdaten aufbewahren?

Zehn Jahre, gerechnet ab dem Ende des Geschäftsjahres — Artikel 958f des Obligationenrechts. Das gilt für die Geschäftsbücher, die Buchungsbelege und den Geschäftsbericht. Für ein Abo heisst das: die Aufbewahrungspflicht überlebt die Kündigung. Darum gehört der Datenexport in die Auswahl und nicht ins Kleingedruckte.

Kann ich später wechseln?

Technisch ja, sinnvoll meist nur zum Geschäftsjahreswechsel. Ein Wechsel mitten im Jahr hinterlässt zwei Datensätze für eine Buchhaltung, und der Abschluss muss beide zusammenführen. Fragen Sie vor dem Abschluss nach dem Exportformat für Buchungen, Kontenplan und Belege, und probieren Sie den Export im Testzugang aus.

Warum steht hier keine Bestenliste?

Weil eine einzelne Note die Unterschiede verwischt, die den Vergleich nützlich machen — und weil derjenige, der die Gewichtung setzt, den Sieger bestimmt. Gezeigt wird stattdessen die Passung je Profil, abgeleitet aus Funktionsumfang, Zielgruppe und Betriebsart. Sobald Sie in der Vergleichstabelle etwas angeben, ordnen Ihre Angaben die Spalten.

Begriffe, die in jedem Angebot vorkommen

Zehn Wörter, die in Preislisten und Datenblättern stehen und dort nicht erklärt werden. Sie sind der Grund, warum ein Vergleich schwerfällt: zwei Anbieter benutzen dasselbe Wort für Verschiedenes.

Doppelte Buchhaltung
Jeder Geschäftsfall wird auf zwei Konten gebucht — Soll und Haben. Daraus entstehen Bilanz und Erfolgsrechnung. Pflicht für Kapitalgesellschaften und ab 500 000 Franken Umsatz; darunter genügt eine Aufstellung über Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage.
Milchbüechlirechnung
Die vereinfachte Buchführung nach Artikel 957 Absatz 2 des Obligationenrechts: Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage, ohne doppelte Buchung. Zulässig für Einzelunternehmen und Personengesellschaften unter 500 000 Franken Umsatz.
Kontenrahmen
Die Gliederung aller Konten. Sie bestimmt, wie Ihre Zahlen aufgeteilt sind, und damit, ob zwei Geschäftsjahre vergleichbar bleiben. Am einfachsten vor der ersten Buchung festzulegen, am teuersten nach dem ersten Abschluss zu ändern.
Swissdec
Der schweizerische Standard für den elektronischen Lohndatenaustausch. Über ihn laufen die Meldungen an Ausgleichskasse, Unfallversicherung, Pensionskasse und Steuerverwaltung. «Lohn» im Datenblatt ohne Swissdec heisst meist: eine Abrechnung lässt sich drucken, die Meldungen bleiben Handarbeit.
camt
Das Dateiformat, in dem Banken Kontoauszüge elektronisch liefern. Grundlage jedes automatischen Bankabgleichs: die Lösung liest den Auszug ein und ordnet Zahlungen den offenen Rechnungen zu.
QR-Rechnung
Der schweizerische Rechnungsstandard, der den Einzahlungsschein ersetzt hat. Alle 28 verglichenen Lösungen erzeugen sie — ein Merkmal, das alle erfüllen, ist kein Auswahlkriterium.
Saldosteuersatz
Eine vereinfachte Methode der Mehrwertsteuerabrechnung: ein Satz auf den Umsatz, ohne Vorsteuerabzug. Weniger Erfassungsarbeit als die effektive Methode, dafür an Umsatzgrenzen und Bindungsfristen geknüpft.
GeBüV
Die Geschäftsbücherverordnung. Sie regelt, unter welchen Bedingungen digitale Belege den Papierbelegen gleichgestellt sind — im Kern: unveränderbar abgelegt und über die ganze Aufbewahrungsfrist lesbar.
Mandant
Ein getrennter Datenbestand innerhalb einer Installation. Für einen einzelnen Betrieb ohne Bedeutung; für ein Treuhandbüro das Merkmal, an dem sich entscheidet, ob dreissig Buchhaltungen mit einer Installation zu führen sind.
Listenpreis
Der publizierte Preis einer Preisstufe, exklusive Mehrwertsteuer. Nicht dasselbe wie Ihre Rechnung: Zusatzmodule, Benutzerzahl und Einführung kommen dazu, und bei 16 der 28 Anbieter gibt es gar keinen publizierten Listenpreis.

Woher die Zahlen in dieser Übersicht kommen

Jede Zahl in diesem Text wird beim Bau der Seite aus dem geprüften Bestand gerechnet und nicht getippt — auch die Namenslisten oben. Ändert sich ein Wert in der Erhebung, ändert sich diese Übersicht mit, und das Datum darüber sagt, wann das zuletzt geschehen ist.

Preise und Preisstufen
Herstellerangaben aus Preislisten, Produktseiten und Testzugängen, je Wert mit Prüfdatum. Vergleichsportale dienen dazu, Anbieter überhaupt zu finden, und nie als Quelle für einen Wert. Stand der Erhebung: Juli 2026.
Funktionsangaben
Herstellerdokumentation. Was ein Hersteller nicht selbst sagt, steht als «nicht erhoben» und nicht als Nein — ein geratenes Häkchen wäre eine Falschangabe über Dritte.
Aufnahme in die Übersicht
Aufgenommen wird, was in der Schweiz aktiv vertrieben wird und die Anforderungen der Kategorie bedienen kann. Auch Ungeeignetes bleibt sichtbar — ein Vergleich, der Schwächen versteckt, ist Werbung.
Rechtliche Angaben
Obligationenrecht, Artikel 957 zur Buchführungspflicht und Artikel 958f zur Aufbewahrung. Diese Übersicht ist eine Einordnung und keine Rechtsauskunft.
Interessenlage
Der Betreiber stellt keine der verglichenen Lösungen her und unterhält keine bezahlten Platzierungen. Korrekturen werden geprüft und mit Datum nachgeführt, auch solche von Herstellern und ohne Gegenleistung.