Zahlungsfrist
Die Zahlungsfrist ist die auf der Rechnung genannte Zeit für die Zahlung; fehlt eine Vereinbarung, ist die Forderung mit der Rechnungsstellung sofort fällig, und die verbreiteten 30 Tage sind eine Gewohnheit und keine gesetzliche Vorgabe.
Definition
Rechtlich hängt am Termin mehr als die Höflichkeit: Ist ein bestimmter Verfalltag verabredet, kommt der Kunde mit dessen Ablauf ohne Mahnung in Verzug. Steht dagegen nur «zahlbar in 30 Tagen», braucht es die Mahnung, damit Verzug eintritt — und erst mit dem Verzug laufen Verzugszinsen.
Für die Liquidität ist die Frist der wirksamste Hebel, den ein Betrieb selbst in der Hand hat. Zehn Tage kürzer heisst zehn Tage früher Geld, ohne einen Franken mehr Umsatz.
Zum Nachlesen
Was die Software können muss
Die Software sollte Zahlungsbedingungen je Kunde führen und nicht nur global, den Verfalltag auf der Rechnung ausweisen und daraus die Fälligkeit in den offenen Posten rechnen. Skontofristen gehören in dieselbe Angabe.
Geprüft Aug. 2026
Weitere Begriffe aus Rechnung, Zahlung und Bank: Anzahlung Betreibung camt.053 Debitor Delkredere eBill Forderungsverlust Gutschrift IBAN ISO 20022 / camt Kontokorrent Kreditor Kurtaxen Lieferschein Mahnwesen Offene Posten Offerte pain.001 Proformarechnung QR-IBAN QR-Rechnung QR-Referenz Quittung Rechnungsnummer Schlussrechnung Skonto Stornorechnung Teilzahlung Trinkgeld TWINT als Zahlungsart Verlustschein Verzugszins