Buchungsjournal
Das Buchungsjournal führt alle Buchungen in zeitlicher Reihenfolge mit Datum, Konten, Betrag, Text und Belegverweis; es muss lückenlos und nach der Verbuchung unveränderbar sein.
Definition
Die Unveränderbarkeit ist der Kern der Prüffähigkeit: Ein Fehler wird nicht korrigiert, indem man die Buchung ändert, sondern indem man eine Gegenbuchung erfasst. Programme, die eine verbuchte Zeile still überschreiben lassen, sind für eine Revision unbrauchbar.
Der Übergang von der offenen zur festen Buchung heisst Verbuchen oder Festschreiben. Wann er stattfindet — sofort, mit dem Monatsabschluss, mit der Steuerabrechnung — ist eine Einstellung, die man kennen sollte.
Zum Nachlesen
Was die Software können muss
Zu prüfen ist, ob es einen echten Festschreibevorgang gibt, ob danach nur noch Storno statt Änderung möglich ist, und ob ein Änderungsprotokoll geführt wird. Das ist die Stelle, an der sich prüffähige von bequemen Programmen trennen.
Geprüft Aug. 2026
Weitere Begriffe aus Buchführung und Aufbewahrung: Abschlussmodule Abschreibung Aktive Rechnungsabgrenzung Anlagevermögen Bareinnahmen Beleg Bilanz Bilanzsumme Break-even-Point Bruttogewinn Buchführungspflicht Buchungssatz Buchwert Deckungsbeitrag Doppelte Buchhaltung Durchlaufposten EBIT EBITDA Eigenkapital Eigenkapitalquote Einfache Buchhaltung Erfolgsrechnung Eröffnungsbilanz Fixkosten Fremdkapital Fremdwährung GeBüV-Konformität Geldflussrechnung Gemeinkosten Geschäftsaufwand Geschäftsjahr Geschäftsvermögen Gewinnvortrag Hauptbuch Inventar Jahresrechnung Kassenbuch Kontenrahmen KMU Kostenstelle Liquidität Milizstruktur Mitgliederbeiträge Passive Rechnungsabgrenzung Periodengerechtigkeit Reingewinn Reserven Rückstellung Soll und Haben Stille Reserven Umlaufvermögen Umsatz Unveränderbarkeit Variable Kosten Vereinsbuchhaltung Verlustvortrag Wertberichtigung