KMU Softwarevergleich

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist der Teil des Vermögens, der nach Abzug aller Schulden den Eigentümern zusteht; bei Kapitalgesellschaften gliedert es sich in Aktien- oder Stammkapital, gesetzliche und freiwillige Reserven sowie das Ergebnis.

Definition

Es ist der Puffer gegen Verluste und damit die Grösse, auf die Banken zuerst schauen. Sinkt es unter die Hälfte des Kapitals und der gesetzlichen Reserven, liegt ein Kapitalverlust vor und der Verwaltungsrat muss handeln; ist es negativ, spricht man von Überschuldung.

Bei der Einzelfirma ist die Abgrenzung fliessend: Privatentnahmen und -einlagen verändern das Eigenkapital direkt, ohne über die Erfolgsrechnung zu laufen. Deshalb braucht es ein Privatkonto, das diese Bewegungen sichtbar hält.

Wortlaut

Das Eigenkapital ist der Rechtsform entsprechend auszuweisen und zu gliedern.
Artikel 959 Absatz 7 Obligationenrecht (SR 220)

Zum Nachlesen

Was die Software können muss

Zu prüfen ist die Gliederung des Eigenkapitals in der Bilanz und, bei Kapitalgesellschaften, die Abbildung der Gewinnverwendung. Bei Einzelfirmen ist das Privatkonto der Prüfpunkt.

Geprüft Aug. 2026

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