KMU Softwarevergleich

Stille Reserven

Stille Reserven sind nicht in der Bilanz ausgewiesene Teile des Eigenkapitals; sie entstehen, wenn Aktiven unter ihrem Wert oder Verbindlichkeiten über ihrem Wert bilanziert werden.

Definition

Das schweizerische Handelsrecht erlaubt sie in gewissem Umfang ausdrücklich — Willkürreserven —, und die steuerlich akzeptierten Pauschalen wie das Warendrittel oder das Delkredere sind eingebaute stille Reserven. Sie machen den Abschluss vorsichtiger und weniger aussagekräftig.

Bei einem Verkauf des Unternehmens werden sie sichtbar und bezahlt. Bei einer Kreditbeurteilung dagegen zählt, was in der Bilanz steht — ein Grund, den Umfang der stillen Reserven zu kennen und im Gespräch nennen zu können.

Zum Nachlesen

Was die Software können muss

Nützlich ist die Trennung von handelsrechtlicher und steuerlicher Sicht: Wer beide Bewertungen parallel führen kann, sieht den Umfang der Reserven. Die meisten KMU-Programme können es nicht.

Geprüft Aug. 2026

Weitere Begriffe aus Buchführung und Aufbewahrung: Abschlussmodule Abschreibung Aktive Rechnungsabgrenzung Anlagevermögen Bareinnahmen Beleg Bilanz Bilanzsumme Break-even-Point Bruttogewinn Buchführungspflicht Buchungsjournal Buchungssatz Buchwert Deckungsbeitrag Doppelte Buchhaltung Durchlaufposten EBIT EBITDA Eigenkapital Eigenkapitalquote Einfache Buchhaltung Erfolgsrechnung Eröffnungsbilanz Fixkosten Fremdkapital Fremdwährung GeBüV-Konformität Geldflussrechnung Gemeinkosten Geschäftsaufwand Geschäftsjahr Geschäftsvermögen Gewinnvortrag Hauptbuch Inventar Jahresrechnung Kassenbuch Kontenrahmen KMU Kostenstelle Liquidität Milizstruktur Mitgliederbeiträge Passive Rechnungsabgrenzung Periodengerechtigkeit Reingewinn Reserven Rückstellung Soll und Haben Umlaufvermögen Umsatz Unveränderbarkeit Variable Kosten Vereinsbuchhaltung Verlustvortrag Wertberichtigung