EBITDA
EBITDA ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; weil Abschreibungen keine Zahlung sind, kommt es dem operativen Geldfluss näher als der Gewinn.
Definition
Banken verwenden es zur Beurteilung der Verschuldungsfähigkeit: Das Verhältnis von Nettoschuld zu EBITDA sagt, in wie vielen Jahren ein Betrieb seine Schulden aus dem Betrieb zurückzahlen könnte. Bei Kreditgesprächen ist es deshalb oft die erste Zahl auf dem Tisch.
Als Steuerungsgrösse hat es eine Schwäche: Es blendet aus, dass Anlagen ersetzt werden müssen. Ein Betrieb mit hohem EBITDA und altem Maschinenpark ist nicht so stark, wie die Zahl aussieht.
Was die Software können muss
Wie beim EBIT: entscheidend ist die frei gliederbare Erfolgsrechnung. Wer regelmässig mit Banken spricht, sollte den Bericht einmal einrichten statt jedes Mal zu rechnen.
Geprüft Aug. 2026
Weitere Begriffe aus Buchführung und Aufbewahrung: Abschlussmodule Abschreibung Aktive Rechnungsabgrenzung Anlagevermögen Bareinnahmen Beleg Bilanz Bilanzsumme Break-even-Point Bruttogewinn Buchführungspflicht Buchungsjournal Buchungssatz Buchwert Deckungsbeitrag Doppelte Buchhaltung Durchlaufposten EBIT Eigenkapital Eigenkapitalquote Einfache Buchhaltung Erfolgsrechnung Eröffnungsbilanz Fixkosten Fremdkapital Fremdwährung GeBüV-Konformität Geldflussrechnung Gemeinkosten Geschäftsaufwand Geschäftsjahr Geschäftsvermögen Gewinnvortrag Hauptbuch Inventar Jahresrechnung Kassenbuch Kontenrahmen KMU Kostenstelle Liquidität Milizstruktur Mitgliederbeiträge Passive Rechnungsabgrenzung Periodengerechtigkeit Reingewinn Reserven Rückstellung Soll und Haben Stille Reserven Umlaufvermögen Umsatz Unveränderbarkeit Variable Kosten Vereinsbuchhaltung Verlustvortrag Wertberichtigung