Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote ist das Eigenkapital geteilt durch die Bilanzsumme; sie zeigt, welcher Anteil des Vermögens aus eigenen Mitteln finanziert ist, und gilt als Mass für die Widerstandsfähigkeit eines Betriebs.
Definition
Als grobe Orientierung gelten dreissig Prozent und mehr im Handel und Gewerbe als solide, während produzierende Betriebe mit hohem Anlagevermögen häufig darunter liegen. Branchenvergleiche sind aussagekräftiger als absolute Regeln.
Die Quote lässt sich verbessern, ohne dass sich etwas ändert: Wer Gewinn nicht ausschüttet, erhöht sie; wer Lager abbaut, verkürzt die Bilanz und erhöht sie ebenfalls. Aussagekraft entsteht im Verlauf.
Was die Software können muss
Nützlich ist ein Kennzahlenblatt, das die Quote laufend rechnet — mit dem Vorjahr daneben. Wo es fehlt, ist es eine Formel in der Tabellenkalkulation, die einmal pro Jahr niemand aktualisiert.
Geprüft Aug. 2026
Weitere Begriffe aus Buchführung und Aufbewahrung: Abschlussmodule Abschreibung Aktive Rechnungsabgrenzung Anlagevermögen Bareinnahmen Beleg Bilanz Bilanzsumme Break-even-Point Bruttogewinn Buchführungspflicht Buchungsjournal Buchungssatz Buchwert Deckungsbeitrag Doppelte Buchhaltung Durchlaufposten EBIT EBITDA Eigenkapital Einfache Buchhaltung Erfolgsrechnung Eröffnungsbilanz Fixkosten Fremdkapital Fremdwährung GeBüV-Konformität Geldflussrechnung Gemeinkosten Geschäftsaufwand Geschäftsjahr Geschäftsvermögen Gewinnvortrag Hauptbuch Inventar Jahresrechnung Kassenbuch Kontenrahmen KMU Kostenstelle Liquidität Milizstruktur Mitgliederbeiträge Passive Rechnungsabgrenzung Periodengerechtigkeit Reingewinn Reserven Rückstellung Soll und Haben Stille Reserven Umlaufvermögen Umsatz Unveränderbarkeit Variable Kosten Vereinsbuchhaltung Verlustvortrag Wertberichtigung