Deckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag ist der Erlös eines Produkts oder Auftrags abzüglich seiner variablen Kosten; er zeigt, welcher Betrag zur Deckung der Fixkosten und danach zum Gewinn beiträgt.
Definition
Er ist die Grösse, mit der Preisuntergrenzen bestimmt werden: Solange ein Auftrag einen positiven Deckungsbeitrag hat und die Kapazität sonst leer bliebe, verbessert er das Ergebnis — auch wenn er die Vollkosten nicht deckt. Diese Rechnung ist bei Auslastungsfragen der Kern.
Die Gefahr ist die Dauerhaftigkeit: Wer über längere Zeit unter Vollkosten verkauft, deckt seine Fixkosten nicht. Der Deckungsbeitrag ist ein Instrument für Einzelentscheide, nicht für die Preispolitik.
Was die Software können muss
Nötig sind variable Kosten je Artikel oder Leistung und eine Auswertung je Auftrag. Ohne Einkaufspreise und ohne Kostensätze je Mitarbeitendem lässt sich der Deckungsbeitrag nicht rechnen.
Geprüft Aug. 2026
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