Eröffnungsbilanz
Die Eröffnungsbilanz ist der Bestand an Aktiven und Passiven am ersten Tag eines Geschäftsjahres; sie entspricht der Schlussbilanz des Vorjahres, und die Erfolgskonten beginnen bei null.
Definition
Beim Start eines Betriebs enthält sie die Einlagen: Bargeld, Bankguthaben, eingebrachte Gegenstände. Bei einer Umwandlung — Einzelfirma zu GmbH — ist sie das Ergebnis einer Bewertung und damit ein steuerlich relevanter Vorgang.
Beim Wechsel der Software ist sie der Übernahmepunkt: Saldenübernahme je Konto, offene Posten je Kunde und Lieferant, Anlagen mit Restwerten. Wer nur die Salden übernimmt, verliert die Debitorenüberwachung.
Zum Nachlesen
Was die Software können muss
Prüfpunkt beim Wechsel: Können Salden, offene Posten und Anlagen getrennt eingelesen werden? Ein Import, der nur die Bilanz kennt, verlagert die Detailarbeit auf den ersten Monat im neuen Programm.
Geprüft Aug. 2026
Weitere Begriffe aus Buchführung und Aufbewahrung: Abschlussmodule Abschreibung Aktive Rechnungsabgrenzung Anlagevermögen Bareinnahmen Beleg Bilanz Bilanzsumme Break-even-Point Bruttogewinn Buchführungspflicht Buchungsjournal Buchungssatz Buchwert Deckungsbeitrag Doppelte Buchhaltung Durchlaufposten EBIT EBITDA Eigenkapital Eigenkapitalquote Einfache Buchhaltung Erfolgsrechnung Fixkosten Fremdkapital Fremdwährung GeBüV-Konformität Geldflussrechnung Gemeinkosten Geschäftsaufwand Geschäftsjahr Geschäftsvermögen Gewinnvortrag Hauptbuch Inventar Jahresrechnung Kassenbuch Kontenrahmen KMU Kostenstelle Liquidität Milizstruktur Mitgliederbeiträge Passive Rechnungsabgrenzung Periodengerechtigkeit Reingewinn Reserven Rückstellung Soll und Haben Stille Reserven Umlaufvermögen Umsatz Unveränderbarkeit Variable Kosten Vereinsbuchhaltung Verlustvortrag Wertberichtigung