Säule 3a
Die Säule 3a ist die gebundene, steuerlich begünstigte Selbstvorsorge; Einzahlungen sind bis zu einem jährlichen Maximum vom steuerbaren Einkommen abziehbar, das für Angestellte mit Pensionskasse tiefer liegt als für Selbständige ohne.
Definition
Für den Betrieb ist sie normalerweise kein Thema: Die Einzahlung ist Privatsache und läuft nicht über die Lohnabrechnung. Relevant wird sie für Selbständige, weil deren höherer Abzug ein Teil der Altersvorsorge ersetzt, den Angestellte über die zweite Säule haben.
Bezahlt der Arbeitgeber Beiträge in die Säule 3a eines Mitarbeitenden, sind sie Lohn und damit beitrags- und steuerpflichtig. Der Steuervorteil entsteht beim Mitarbeitenden über den Abzug, nicht über die Zahlungsart.
Was die Software können muss
In der Lohnbuchhaltung ist nichts abzubilden, solange der Arbeitgeber nicht selbst einzahlt. Tut er es, braucht es eine beitragspflichtige Lohnart und die Deklaration im Lohnausweis.
Geprüft Aug. 2026
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